Unsere Geschichte.
Zwei Geschichten, ein Ort: die des altehrwürdigen Schmokenbergs und die der Familie Lewerken, die hier aus Werkstatt und Werft das ArtHotel baute.
Gastgeber mit Leidenschaft.
Im ArtHotel empfängt Sie keine Kette und kein Konzept, sondern eine Familie: Renate und Andreas Lewerken, Felix Goder und ein Team, das dieses Haus als sein eigenes versteht.
Was uns trägt, ist eine einfache Haltung — wir möchten, dass Sie sich wohlfühlen. Besuchen Sie uns, schalten Sie ab und fangen Sie einfach an zu genießen.

Ein Haus von Machern.
1985 gründete Andreas Lewerken in Havelberg eine kleine Werkstatt für Holzspielzeug. Daraus wuchs Kiebitzberg — eine Möbelmanufaktur, und seit 1998 auch eine Schiffswerft, auf der Boote, Katamarane und Steganlagen entstehen.
Dieselben Hände, die Möbel und Boote bauen, haben das ArtHotel gestaltet. Das spürt man an jeder Ecke: Kein Zimmer gleicht dem anderen, die Bäder sind aus eigenem Mineralwerkstoff gefertigt, nichts ist von der Stange. Sie wohnen nicht in einem Hotel mit Kunst an der Wand — Sie wohnen in gebauter Handwerkskunst.
„Schönes schaffen — mit bleibendem Wert."

Der Schmokenberg.
Lange bevor hier ein Hotel mit Kunst an den Wänden stand, war der Schmokenberg ein Ausflugsziel der Havelberger: ein bewaldeter Höhenzug am Rand der Hansestadt, mit Café, Restaurant, Biergarten und Musikpavillon.
Auf alten Ansichtskarten heißt er stolz „Luftkurort Schmokenberg". Man kam her, um an der frischen Luft zu sitzen, Musik zu hören und den Sonntag zu feiern — ein Ort der Gastlichkeit, schon vor über hundert Jahren.



Sage und wahre Geschichte.
Die Sage
Der Sage nach erinnert der Name an dunkle Tage: Beim großen Wendenaufstand 983, nach der Erstürmung der Burg Havelberg, sollen Gefangene auf einer Anhöhe im beißenden Rauch — plattdeutsch „Schmok" — ums Leben gekommen sein. Von diesem „Schmok", so erzählt man sich, habe der Berg seinen Namen.
Die belegte Geschichte
Die Akten erzählen es freundlicher: Der Leinweber Johann Joachim Schmok aus Nitzow erhielt von Friedrich II. die Erlaubnis, hier eine Damastfabrik anzulegen — gegen den hartnäckigen Widerstand der Havelberger Weberinnung. Der Berg trägt bis heute den Namen dieses beharrlichen Mannes.
Überliefert nach Wilhelm Fubel und Sanitätsrat Dr. Hartwich, Havelberg.
Aus Alt wird Art.
Aus dem alten Ausflugslokal wurde mit den Jahren ein Gasthof und schließlich das „Hotel Am Schmokenberg" — bis das Haus in die Jahre kam. 2010 übernahm die Familie Lewerken das Grundstück, riss nicht ab, sondern dachte es neu: 2011 öffnete das Gästehaus, 2012 das Haupthaus mit Konzertsaal, Wintergarten und Galerie. So entstand das ArtHotel Kiebitzberg.
Um den Namen des altehrwürdigen Hauses zu würdigen, lebt er weiter, wo er am besten hinpasst — bei Tisch. Unser Restaurant Schmokenberg trägt ihn bis heute.

Von der Postkarte bis heute.
Luftkurort Schmokenberg
Café, Restaurant und Musikpavillon machen den Schmokenberg zum beliebten Ausflugsort der Havelberger.
Die Werkstatt
Andreas Lewerken gründet in Havelberg eine Werkstatt für Holzspielzeug — der Anfang von Kiebitzberg.
Die Werft
Die Havelberger Schiffswerft kommt dazu: Aluminium-Boote, Katamarane und Steganlagen.
Das ArtHotel
Aus dem „Hotel Am Schmokenberg" entstehen Gästehaus (2011) und Haupthaus mit Restaurant Schmokenberg (2012).
Das KunstQuartier
Ausstellungen, Konzerte und Kabarett ziehen ein — Kultur wird fester Teil des Hauses.
Ein Haus, das eins denkt
Restaurant Schmokenberg, Wellness und die eigene Steganlage an der Havel — Wohnen, Genuss und Kultur unter einem Dach.
Kultur, die im Haus wohnt.
Seit 2013 ist das ArtHotel auch eine Bühne. Im KunstQuartier finden Ausstellungen, Lesungen und Konzerte statt — direkt und in kleinem Kreis, das Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern gehört immer dazu.
Auf unserer Bühne standen schon Anna Rabinova von den New Yorker Philharmonikern, Dota Kehr, Florian Heinisch und Felix Reuter; im Kabarett gaben sich Dieter Hildebrandt, Wladimir Kaminer, Max Moor und Denis Scheck die Klinke in die Hand. Kunst ist bei uns kein Etikett, sondern gelebter Alltag.
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